Umsatz steigern und gleichzeitig Kosten senken

Bei vielen Handwerks- und Gewerbebetrieben liegt die Umsatzrentabilität (Gewinnsituation) unter 5 Prozent? Demzufolge verbleiben den Unternehmern je Euro Umsatzerlös weniger als 5 Cent als Gewinn. Die Gefahr, bei einem preisbegründeten Umsatzrückgang in die Verlustzone zu geraten, ist daher groß.

Unternehmer sind sehr bemüht, Verschwendung im Betrieb zu vermeiden. Sie optimieren die Ressourcen, pflegen die Beziehung zu den wichtigsten Kunden und netzwerken, um neue Aufträge zu lukrieren und den Kundenstock zu erweitern. Sie tun einiges, um die Kosten zu senken und den Umsatz und damit den Gewinn zu erhöhen. Aber reicht das? 

Um die Gewinnsituation merkbar zu verbessern, ist eine proaktive Herangehensweise erforderlich. 

Klare Ziele festlegen

  1. Umsatz durch mehr Aufträge um x Prozent erhöhen
  2. Umsatz durch Anhebung der Preise um x Prozent erhöhen
  3. Variable Kosten um x Prozent reduzieren
  4. Fixkosten um x Prozent reduzieren

Maßnahmen zur Zielerreichung – Beispiele

  • die Anzahl der Kunden erhöhen
  • neue Zielgruppen ansprechen und/oder neue Märkte bearbeiten
  • aktuelles Leistungsangebot überarbeiten
  • neue attraktive Leistungspakete entwickeln
  • Stundensatz regelmäßig anpassen
  • Preise an die Inflation anpassen
  • Rabatte reduzieren
  • Materialverbrauch reduzieren (Entnahmen genauer aufzeichnen, Ausschuss verringern)
  • Lieferanten wechseln
  • alternative Materialien einsetzen
  • Skonto- und Rabatte nutzen
  • Kapazitätsspitzen über Leasingpersonal ausgleichen
  • Sachkosten reduzieren  

Ein Beispiel aus der Praxis

Beim Kunden X ergaben die Daten des Jahresabschlusses eine Umsatzrentabilität von 2,7%. Dieser unterdurchschnittliche Wert hat sich über die Jahre festgesetzt. Bei der Budgetierung plante der Unternehmer einen Zielwert von 8%, doch er setzte keine Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.
Die stete Unsicherheit, ob sich am Jahresende ein Gewinn ausgeht oder nicht, brachte ihn schlußendlich zum Handeln. Er setzte konkrete Maßnahmen und nahm in folgenden Bereichen eine Verbesserung um jeweils 2% vor. 

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Maßnahmen führten zu einer Verdreifachung des Gewinns.

Vorteile dieser Vorgangsweise

  • Diese Methode motiviert proaktiv Maßnahmen zu setzen.
  • Es ermöglicht eine strukturierte Vorgangsweise bei der Maßnahmensetzung.
  • Es simuliert die Auswirkungen auf das Ergebnis.
  • Kleine Verbesserungen in mehreren Bereichen sind leichter umzusetzen.

Wenn auch Sie diese Methode anwenden und ein Maßnahmenpaket erarbeiten wollen, dann fragen Sie jetzt bei mir an: office@betriebsoptimierer.at