Erfolgsstory eines Handwerksbetriebes im Baunebengewerbe, den ich schon viele Jahre betreue

Ein Handwerksbetrieb mit ca. 25 Mitarbeitern (20 produktive Mitarbeiter) schlitterte für den Inhaber völlig unerwartet in eine Krise. Der Umsatz und Gewinn gingen merkbar zurück. Die Kosten blieben zuerst konstant, doch aufgrund zunehmender Qualitätsprobleme stiegen sie sukzessive an. Dadurch kam es immer wieder zu Liquiditätsengpässen. Vor allem bei vorfinanzierten Projekten und bei der Auszahlung des 13. und 14. Gehalts.

Der Inhaber versuchte zuerst im Alleingang umsatzsteigernde Maßnahmen zu setzen. Er erhöhte die vertrieblichen Aktivitäten und senkte die Preise mit dem Ziel, mehr Aufträge zu lukrieren.

Doch sein Plan ging nicht auf. Der Mehrumsatz konnte die zusätzlich anfallenden Kosten nicht kompensieren. Die Gründe waren u.a. mehr Überstunden und der zunehmende Aufwand für Nacharbeiten. Denn durch den höher werdenden Arbeitsdruck und der organisatorischen Mängel stieg auch die Fehleranfälligkeit bei den Mitarbeitern.

In dieser verfahrenen Situation wurde ich vom Inhaber des Betriebes kontaktiert. Er schilderte mir im kostenlosen Strategiegespräch seine prekäre Lage. Dabei einigten wir uns auf einen ausführlichen Unternehmens-Check, um einen klaren Überblick über die wirtschaftliche und organisatorische Situation zu erhalten. Auf Basis der Ergebnisse erstellte ich ein Maßnahmenpaket, dass vom Inhaber und seinen Mitarbeitern Schritt für Schritt abgearbeitet wurde.

Zuerst suchten wir in allen Bereichen des Betriebes nach Möglichkeiten, Liquidität freizusetzen. Fündig wurden wir im Lager und in der Werkstatt, wo wir einiges an Altlasten entdeckten. Wir durchforsteten die OP-Liste, um die Zahlungseingänge zu beschleunigen. Parallel dazu wurde an den Fixkosten gedreht mit dem Ziel, diese dauerhaft um 20% (Zielvorgabe) zu senken. Dann begannen wir die Abläufe zu straffen, wodurch sich u.a. die Entscheidungswege stark verkürzt haben. Das Leistungsangebot wurde attraktiver gestaltet und ist heute wettbewerbsfähiger. Es folgten noch einige Maßnahmen, die sich positiv auf die Entwicklung des Betriebes auswirkten.

Nach ca. 3 Monate waren alle Maßnahmen abgearbeitet. Mein Kunde hat wieder eine positive Perspektive, seine finanzielle Situation hat sich merkbar verbessert. Auch das Rating bei seiner Hausbank ist dadurch besser geworden.

FAZIT: Erfolgreich wurde mein Kunde letztendlich, abgesehen von den Einmaleffekten (Verkauf von Altlasten und Fixkosten-Senkung), durch:

  • die Neukonfiguration des Leistungsangebotes,
  • die Neuorganisation der Abläufe,
  • den Aufbau eines entscheidungsorientierten Chef-Reports.

Er ist jetzt in der Lage, Fehlentwicklungen schneller zu erkennen und damit hohe Kosten zu vermeiden.